Als Kind da wär ich gern gefahren
auf einem Rad weit übers Feld.
Mit Rückenwind in meinen Haaren
und strahlend blau das Himmelszelt.
 
Ich träumte oft von Fabelwesen,
Prinzessinnen und Zauberfeen.
Und ließ wovon ich gern gelesen,
die Phantasie auf Reisen gehn.
 
Als Teenager dann etwas reifer,
doch noch das Herz voll Träumerei.
lernte ich täglich voller Eifer.
was für das Leben wichtig sei.
 
Dann kam die Zeit der ersten Liebe,
die Zeit der wilden Schwärmerei.
Voll Hoffnung, dass dies ewig bliebe,
doch allzu rasch ging es vorbei.
 
Und auf dem Weg der Lebensleiter
fand im Berufsleben ich Freud.
Nicht jeder Tag war froh und heiter,
es blieb für Träume wenig Zeit.
 
Als Hausfrau musste ich erlernen,
Verantwortung für Mann und Kind,
Mein Ich verschwand in weiten Fernen,
die Träume trug hinfort der Wind.
 
Nach guten folgten schlechte Jahre,
die hielten Kummer uns bereit.
Doch unsre Liebe blieb die Wahre,
so überstand sie jede Zeit.
 
So denk ich oftmals noch zurück,
an Jahre, die so schnell vergangen.
Und halt mit träumerischem Blick
all die Erinnerung gefangen.
 
 
 

powered by Beepworld