Sahst mich mit blauen Augen an,
sie zogen mich in ihren Bann
und fühlt´, ich war verloren.
Für mich da gab es kein Zurück,
war fasziniert von diesem Blick,
mich hast Du auserkoren.
 
So groß im kleinen Angesicht
  nur dieses Blau. Mehr sah ich nicht.
Wär gern darin ertrunken.
Solch Augen hatt´ ich nie gesehn,
Prinzessin, Du warst wunderschön,
Ich war vor Glück fast trunken.
 
Sie blickten noch so unschuldsvoll,
kein Falschheit lag darin, kein Groll.
Begannen erst zu Leben.
Du schautest Menschen freundlich an,
so dass Dich jeder leiden kann.
Dein Dasein - unser Segen.
 
Sie konnten hell und dunkel sein,
die Stimmung wechselte den Schein.
Du wolltest ständig lachen.
Noch war Dir Kummer fremd und Leid,
doch das veränderte die Zeit,
die brachte das Erwachen.
 
Heut schauen sie in diese Welt,
in der es oft an Wärme fehlt,
nicht mehr ganz ohne Sorgen.
Die Unbeschwertheit ist nun fern,
und dennoch freust Du Dich so gern
auf jeden neuen Morgen.
 
 
 
 
 

 

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