
Oktober trägt sein buntes Kleid,
lässt rau oft Winde wehen.
So nehme ich mir etwas Zeit,
durch die Natur zu gehen.
Die Sommerblumen sind verblüht,
verwaist nun Feld und Garten.
Vorüber auch der Amseln Lied,
die hier sich gerne scharten.
Im Wald da hole ich tief Luft,
hier ist sie frisch und reine.
Ich atme ein des Laubes Duft,
bin ganz für mich alleine.
Ich bleibe eine Weile stehn
und lausch dem fernen Winde.
Vereinzelt kann ich Pilze sehn,
es riecht nach feuchter Rinde.
Hier liegen Blätter, rot, gold, braun,
ein Rascheln unter Füssen.
und kahl zeigt sich so mancher Baum,
will alles still genießen.
Wie malerisch die Farbenpracht,
erhellt vom Sonnenschein.
Dank der Natur, die das vollbracht,
ihr will ich dankbar sein.
Oktober, trägst ein buntes Kleid,
oft rau die Winde wehen,
doch nach der kalten Winterzeit,
wird alles neu entstehen.