
Gold-braun fallen sanft hernieder,
welke Blätter auf das Land.
Tau benetzt die Augenlider,
Wind verweht manch Spur im Sand.
Einsam steht die alte Linde,
kein Vogel singt mehr im Geäst.
In warmen Kleidern hält das Kinde,
die Leine seines Drachens fest.
Ernte ist längst in der Scheune,
manch Sorte Wein reift schon im Fass.
Verblasst ist bald die Sommerbräune,
und reichlich Regen macht uns nass.
Langsam geh ich durch die Heide,
die reichlich blüht in weiß und blau.
Dies zu genießen – eine Freude,
ist auch der Himmel dabei grau.
Gold-braun fallen Blätter nieder,
und weißer Nebel steigt empor.
Und nächstes Jahr im Frühling wieder,
da treiben sie erneut hervor.