Die langen Schatten sind verflogen,
nun strahlt der Morgen sonnenklar.
Und mit dem Frühling kommt gezogen
für mich die schönste Zeit im Jahr,
 
Im Haus kann ich nicht länger bleiben,
es lockt der Zauber der Natur.
Drum lasse ich mich lieber treiben
ganz wohlgemut durch Wald und Flur.
 
Lausch frohen Herzens Amseltönen,
lass kosen mich vom Sonnenschein.
Will etwas nur der Faulheit frönen,
und mal für mich alleine sein.
 
Mild streift der Wind der Erde Rücken,
der noch ganz feucht vom Morgentau,
mein Aug erfasst voller Entzücken,
manch schöne Blume, weiß und blau.
 
Es gibt unendlich viel zu sehen,
wohl unterm weiten Himmelszelt.
Ich bleibe gern ein Weilchen stehen,
wo es mir grade gut gefällt.
 
 
 
 
 
 
 

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