
April
(2002)
April, wie bist du nass und kalt,
halt ein mit deinen Stürmen.
Ersehnt ist schon dein Ende bald,
musst doch nicht mit uns zürnen!
Du hast den Frühling fortgewischt,
aus unseren vier Wänden,
Hast Wind und Regen aufgetischt,
mit deinen wilden Händen.
Seit März schon blühen ringsumher,
die Blumen und der Flieder.
Doch scheint die Sonne gar nicht mehr,
dann sterben sie bald wieder.
Sieh nur, die Bäume neigen sich
im Sturmgebraus hernieder.
April, April, ich bitte dich,
schick uns die Frühlingslieder.
Die klingen hell ins Herz hinein,
vertreiben Frost und Eise,
Und unterm warmen Sonnenschein,
da sing ich mit ganz leise.